AEG-Fabriken am Humboldthain, Industrielles Kulturerbe-Ensemble in Mitte, Deutschland.
Die AEG-Fabriken am Humboldthain sind ein großer Industriekomplex aus dem 19. Jahrhundert, der sich über mehrere Straßen erstreckt und aus Gebäuden mit roten und blauen Backsteinwänden besteht. Heute nutzen die Technische Universität Berlin, Technologieunternehmen und Medienbetriebe diese Räume als Büros und Labore.
Der Komplex wurde 1894 gegründet und wuchs schnell zu einem der größten Industriestandorte Berlins heran. Die Fabrik prägte die Entwicklung der Stadt zu einem weltbekannten Zentrum der Elektrotechnik.
Die Industriegebäude erzählen von Berlins Wandel zu einem Zentrum der Elektrotechnik und zeigen, wie Fabrikarchitektur damals aussah. Die roten und blauen Backsteinwände prägen bis heute das Straßenbild und erinnern an die Handwerkskunst dieser Zeit.
Das Gelände ist über die Straßen Brunnenstraße, Gustav-Meyer-Allee und Voltastraße erreichbar und lässt sich zu Fuß erkunden. Einige Gebäude können von außen betrachtet werden, während der Zutritt zu den aktiv genutzten Universitäts- und Firmenbereichen begrenzt sein kann.
Das Beamtentor, ein Tor von 1896, ist das älteste noch erhaltene Bauwerk des ursprünglichen Komplexes. Dieses solitäre Eingangstor zeigt die handwerkliche Qualität und Robustheit der damaligen Industriearchitektur.
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