St. Andreas, Neuromanische Kirche in Leverkusen-Schlebusch, Deutschland.
St. Andreas ist eine Pfarrkirche im Leverkusener Stadtteil Schlebusch mit zwei ragenden Türmen, die etwa 37 Meter hoch aufragen und das Gebäude überragen. Das Innere folgt dem Plan einer dreischiffigen Basilika mit durchgehenden Rundbögen, die für den romanischen Baustil charakteristisch sind.
Die ursprüngliche Pfarrkirche war bereits 1135 urkundlich erwähnt und stand zunächst in Schlebuschrath, bevor sie 1810 an ihren heutigen Standort verlegt wurde. Das Gebäude, das heute an dieser Stelle steht, wurde 1888 erbaut und ersetzte eine frühere Kapelle.
Das Gotteshaus ist dem heiligen Andreas geweiht und zeigt romanische Formensprache mit charakteristischen Rundbögen und massiven Steinwänden. Besucher erkennen heute noch die handwerkliche Sorgfalt, mit der lokale Handwerker das Gebäude gestalteten.
Die Kirche ist normalerweise für Besucher tagsüber zugänglich, und die besten Zeiten zum Erkunden sind außerhalb von Messen und religiösen Veranstaltungen. Es empfiehlt sich, vor einem Besuch die lokalen Informationen zu überprüfen, um Öffnungszeiten und eventuelle Einschränkungen zu erfahren.
Das Geläut der Kirche umfasst zehn Glocken und gehört damit zu den umfangreichersten Glockenserien im Erzbistum Köln. Diese große Anzahl ermöglicht eine reiche Klangvielfalt, die bei besonderen Anlässen deutlich wird.
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