St. Nikolaus, Kirchengebäude in Leverkusen
Die St. Nikolaus-Kirche ist ein Kirchengebäude aus neoromanischer Zeit in Leverkusen mit einer kreuzförmigen Grundform und einer halbrunden Apsis. Das Bauwerk wurde aus rotem Backstein errichtet und verfügt über eine dreischiffige Basilika-Struktur mit einem großen Turm an der Ostseite sowie zwei kleineren Türmchen am westlichen Eingang.
Der erste Stein der Kirche wurde am 8. Juli 1894 gelegt und das Bauwerk war bereits im Frühjahr 1895 fertiggestellt. Die offizielle Eröffnung fand am 27. Mai 1895 statt, wobei Erzbischof Antonius Fischer die Zeremonie leitete und Reliquien aus der früheren Kirche in den neuen Hochaltar überführt wurden.
Die Kirche trägt den Namen des heiligen Nikolaus, einer historischen Figur, deren Legenden von Großzügigkeit und Hilfe für Arme erzählen. Der Ort dient der Gemeinde bis heute als Versammlungsplatz für Taufen, Hochzeiten und Trauergottesdienste, wo wichtige Momente des Lebens gefeiert und geteilt werden.
Die Kirche steht an einer erhöhten Stelle in der Nähe der Berliner Straße und ist von weitem gut sichtbar und leicht zu finden. Besucher sollten wissen, dass regelmäßige Instandhaltungsarbeiten stattfinden und der Zugang manchmal eingeschränkt sein kann.
Die vier Kirchenglocken wurden 1953 von der bekannten Glockengießerei Bochumer Verein gegossen und haben unterschiedliche Namen wie das Herz Jesu und Maria. Ein Missionskreuz aus dem Jahr 1788 gehört zur Innenausstattung und stammt noch aus der früheren Kirche am selben Ort.
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