St. Apollinaris, Neugotische Kirche im Stadtbezirk 3, Deutschland.
St. Apollinaris ist ein neugotisches Kirchengebäude in Düsseldorf mit einer ungewöhnlichen Grundform aus fünf Schiffen. Die Anlage vereint drei breitere zentrale Schiffe mit zwei schmaleren Seitenchören, was der Kirche eine besondere räumliche Struktur verleiht.
Die Kirche wurde 1904 gegründet, nachdem die Familie Eykeler ein Grundstück spendete, um die wachsende katholische Bevölkerung des Viertels zu bedienen. Dieses Geschenk ermöglichte den Bau eines neuen Gotteshauses in einer Zeit der Stadtexpansion.
Der Altar mit seinen drei Teilen beherbergt Reliquien des heiligen Apollinaris, die dem Gotteshaus seinen Namen geben. Ein Sandstein-Taufstein prägt den Eingangsbereich und zeigt die handwerkliche Qualität der Innenausstattung.
Die Kirche befindet sich an der Van-Douven-Straße 8 und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht erreichbar. Besucher können die Straßenbahn 706 oder den Bus 736 zur Haltestelle Kruppstraße nehmen.
Die Orgel wurde zwischen 1951 und 1962 von Romanus Seifert & Sohn erbaut und verfügt über 37 Register auf drei Manualen und Pedalen. Dieses Instrument stellt eines der bemerkenswertesten Merkmale des Kirchenraums dar.
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