St. Augustinus, Expressionistische Kirche in Prenzlauer Berg, Deutschland.
Die St. Augustinus ist eine Backsteinkirche mit kantigem Grundriss und geometrischen Mustern, die in ihrer Form ein Merkmal expressionistischen Bauens darstellt. Der Kirchenraum wird von gewölbten Decken geprägt, Säulen gliedern den Choraum, und Nebenaltäre stehen unter geschwungenen Bögen.
Die Kirche wurde 1928 von den Architekten Josef Bachem und Heinrich Horvatin erbaut, als Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg seine Bauweise erneuerte. Dieser Zeitpunkt bedeutete einen Bruch mit älteren Stilrichtungen und markierte die Hinwendung zu zeitgenössischen Ausdrucksformen in der Sakralarchitektur.
Die Gemeinde nutzt das Gotteshaus bis heute als Ort der Zusammenkunft und des Gebets, wobei die expressionistische Gestaltung das Innere prägt und den Blick nach oben lenkt. Die modernen Formen des Baus zeigen, dass religiöse Architektur sich wandeln kann, ohne ihre Aufgabe zu verlieren.
Der Zugang für Rollstuhlfahrer ist über bestimmte Eingänge möglich, wobei nicht alle Bereiche des Gebäudes barrierefrei sind. Besucher sollten sich vorab informieren, welche Teile der Kirche zugänglich sind, besonders wenn sie mit eingeschränkter Mobilität reisen.
Der Glockenturm enthält vier Bronzeglocken, die zu Gottesdiensten läuten und ihre Klänge im ganzen Kiez hörbar machen. Diese Glocken sind nicht nur funktional, sondern prägen auch den akustischen Rhythmus des Viertels.
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