Arnimplatz, Öffentlicher Platz in Prenzlauer Berg, Deutschland.
Der Arnimplatz ist ein öffentlicher Platz im Berliner Bezirk Pankow mit einer begrünten Parkfläche in der Mitte, die von Wohnhäusern im Gründerzeitstil umgeben ist. Die Fassaden dieser Gebäude zeigen die für das späte 19. Jahrhundert typische Formensprache mit aufwendigen Verzierungen und mehreren Etagen.
Der Platz wurde zwischen 1905 und 1906 vom Architekten Hermann Mächtig gestaltet, um dem dicht besiedelten Arbeiterviertel einen Erholungsraum zu geben. Seine Entstehung fällt in die Blütezeit des Gründerzeitbaus, als das Viertel rasch wuchs und neue öffentliche Flächen gebraucht wurden.
Der Platz trägt den Namen des Dichters Achim von Arnim, und in seiner Mitte steht eine Skulptur, die ihn zusammen mit seiner Frau Bettina zeigt, geschaffen vom Bildhauer Michael Klein. Wer durch den Platz spaziert, kann die Figuren aus der Nähe betrachten und so eine direkte Verbindung zur literarischen Geschichte des Viertels spüren.
Der Platz ist mit der Straßenbahn gut erreichbar und liegt auch nicht weit vom U-Bahnhof Schönhauser Allee entfernt. Im Park gibt es Bänke und Grünflächen, die für einen kurzen Spaziergang oder eine Pause gut geeignet sind.
An der westlichen Seite des Platzes steht ein Trafohäuschen, das vom Architekten Hans Heinrich Müller entworfen wurde und industrielle Bauelemente in den öffentlichen Grünraum einbindet. Es ist eines von vielen solcher Stationen, die Müller in Berlin gestaltete und die zeigen, wie Versorgungsinfrastruktur zu einem Teil des Stadtbildes werden kann.
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