St. Konrad und Elisabeth, Expressionistische Kirche im Brühl-Viertel, Freiburg, Deutschland.
St. Konrad und Elisabeth ist eine expressionistische Kirche im Stadtteil Brühl mit starken geometrischen Formen und rohen Betonflächen. Das Gebäude enthält ein begehbares Labyrinth im Chorbereich mit sieben Umgängen, die durch polierte Platten in Kreuzform gekennzeichnet sind.
Das Gebäude wurde 1929 unter der Leitung des Architekten Carl Anton Meckel fertiggestellt und zählt zu den ersten Religiösen Bauten aus reinem Sichtbeton. Der expressionistische Stil war für religiöse Architektur dieser Zeit ungewöhnlich und prägte die kirchliche Bauweise Südwestdeutschlands.
Die vierzehn Seitenfenster wurden vom Künstler Paul Hirt gestaltet und zeigen die Geheimnisse des Rosenkranzes durch eine Abfolge von farbigen Glasfenstern. Besucher können diese kunstvolle Darstellung beim Durchgang durch die Kirche in sich aufnehmen.
Der Besuch erfordert keine besonderen Vorkehrungen, aber es ist gut, bequeme Schuhe zu tragen, da die Erkundung des Labyrinths und des Interiors Gehen beinhaltet. Besucher können die geometrischen Formen und Betonflächen am besten bei Tageslicht schätzen, wenn das Licht durch die Fenster fällt.
Ein faszinierendes Designmerkmal ist das Spiegelsystem im Inneren, bei dem die Christusfigur aus dem Chorfenster auf dunkle Platten im Labyrinth darunter reflektiert wird. Dieses subtile optische Detail verbindet die Kunstinstallation mit dem begehbaren Raum auf eine unerwartete Weise.
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