Botanischer Garten Freiburg, Universitätsbotanischer Garten in Freiburg im Breisgau, Deutschland.
Der Botanische Garten Freiburg ist eine Sammelstätte für Pflanzen aus verschiedenen Klimazonen und Lebensräumen, mit Freiflächenbereichen und vier beheizten Gewächshäusern, die zusammen mehrere tausend Arten beherbergen. Hier finden sich Bereiche für Alpenpflanzen, Heideland, Moore und Dünenbiotope nebeneinander, was das ganze Jahr über unterschiedliche Ansichten bietet.
Der Garten wurde 1620 als Heilpflanzenschau der Universität Freiburg gegründet und gehört damit zu den ältesten botanischen Gärten im deutschsprachigen Raum. Sein Zweck war zunächst rein praktisch: Medizinstudenten sollten Heilkräuter kennenlernen und anwenden lernen.
Der Garten dient als Bildungszentrum, wo Studenten und Forscher Pflanzenmorphologie, Biomechanik und Schwarzwald-Fossilflora des Karbons untersuchen.
Die Außenbereiche sind täglich von morgens bis abends zugänglich, während die Gewächshäuser an bestimmten Wochentagen zu bestimmten Stunden geöffnet sind. Die Beschilderung im Garten ist klar, und es gibt ausreichend Wege zum Spazieren, auch wenn einige Hügel zu bewältigen sind.
Der Garten beherbergt Ringelnattern in seinen natürlichen Teichen und bietet damit Besuchern die seltene Gelegenheit, die Tiere in ihrer gewöhnlichen Umgebung zu beobachten. Diese friedlichen Schlangen sind ein wichtiger Teil des lokalen Ökosystems und oft in den feuchten Bereichen anzutreffen.
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