Gera, Fischereimuseum in Bremerhaven, Deutschland.
Die FMS Gera ist ein Seitenschlepper-Fischkutter von etwa 66 Metern Länge mit original erhaltener Ausrüstung von der Brücke bis zum Maschinenraum. Das Schiff präsentiert Schichten aus der Schifffahrtstechnologie der 1960er Jahre und zeigt, wie ein Fischereifahrzeug damals funktionierte.
Das Schiff wurde 1959 in der Peenewerft in Wolgast gebaut und fuhr unter dem Rostocker Fischereikombina bis zu seiner Stilllegung 1990. Nach einem Jahrzehnt als schwimmendes Wrack wurde es gerettet und in Bremerhaven zu einem Schifffahrtsmuseum umgebaut.
Das Schiff zeigt den Alltag der Fischer durch erhaltene Wohnquartiere und Arbeitsplätze, die die harte Arbeit auf See widerspiegeln. Man kann sehen, wie die Besatzung lebte und arbeitete, wenn das Schiff auf Fangreisen ging.
Man kann das Schiff selbständig erkunden und an 17 Multimedia-Stationen teilnehmen, entweder mit dem eigenen Smartphone oder mit geliehenen Tablets. Die Stationen erklären die Arbeitsabläufe an Bord und zeigen, wie die Besatzung Fische fing und das Schiff betrieb.
Die original erhaltene Kombüse verfügt über drei Kochstellen, wo ein Koch und zwei Gehilfen die Mahlzeiten für die gesamte Besatzung zubereitet haben. Diese enge Küche zeigt, wie schwierig es war, Menschen an Bord zu versorgen, während das Schiff auf hoher See taumelte.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.