Doppelschleuse, Seeschleuse im Stadtteil Geestemünde, Deutschland
Die Doppelschleuse Fischereihafen ist eine Schleusenanlage mit zwei Kammern, die den Fischereihafen mit der Weser verbindet und den Wasserstand für Schiffe reguliert. Die größere Kammer misst etwa 181 Meter Länge, die kleinere ist wesentlich kompakter ausgelegt, um unterschiedliche Schiffsgrößen abzufertigen.
Die Schleuse wurde zwischen 1921 und 1925 erbaut und sollte den modernen Anforderungen des Hafens genügen. Im Jahr 2001 erhielt sie eine umfassende Erneuerung mit dem Bau einer neuen größeren Hauptkammer.
Das Wohngebäude neben der Schleuse stammt von 1925 und wurde für Hafenbeschäftigte errichtet, mit typischen Merkmalen jener Zeit. Man sieht dort noch heute die geordnete Struktur und Gärten, die das Leben der Arbeiter geprägt haben.
Die Schleuse ist rund um die Uhr in Betrieb und Schiffe kommunizieren über Kanal 10 mit der Bezeichnung 'Bremerhaven Schleuse Fischereihafen Lock'. Bei der Durchfahrt sollte man auf die grün-grün-weißen Eingangssignale achten und angemessene Fahrtgeschwindigkeit halten.
Die beiden Kammern arbeiten nach dem Prinzip unterschiedlicher Schwellentiefen, was bedeutet, dass jede Kammer für bestimmte Wasserstandsbedingungen optimiert ist. Dies ermöglicht effizientere Durchfahrten für verschiedene Schiffstypen unter wechselnden Gezeiten- und Stromlbedingungen.
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