Liebfrauenkirche, Römisch-katholische Kirche im Zentrum von Krefeld, Deutschland.
Die Liebfrauenkirche ist eine dreischiffige Basilika mit neugotischer Architektur in Ziegelbauweise, gekrönt von einem vierstöckigen Glockenturm. Das Gebäude verbindet gleichmäßige Proportionen mit aufstrebenden Linien, die das Auge nach oben lenken.
Der Bau entstand zwischen 1854 und 1860 unter dem Architekten Vincenz Statz, der diese Kirche als Ausdruck des neugotischen Stils im Rheinland gestaltete. Der Glockenturm folgte später zwischen 1872 und 1877 und vollendete das Kirchenensemble.
Der Innenraum zeigt neugotische Ausstattung mit dem ursprünglichen Hochaltar und Heiligenfiguren, die die religiöse Verehrung widerspiegeln. Die Bleiglasfenster ab 1913 tauchen den Raum in farbiges Licht und prägen das Gebetserlebnis der Besucher.
Der Zugang ist normalerweise frei für Besucher, die während der Öffnungszeiten vorbeigehen möchten. Es ist ratsam, rücksichtsvoll zu sein, da regelmäßige Gottesdienste und Gebetszeiten stattfinden.
Der Glockenturm beherbergt vier Bronzeglocken aus dem Jahr 1878, die von François Joseph Gousse gegossen wurden und eine der bedeutendsten Glockenkollektionen der Region darstellen. Diese Glocken erklingen zu feierlichen Anlässen und prägen den Klang des Stadtviertels bis heute.
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