Stadtschloss Krefeld, Stadtpalast in Krefeld, Deutschland
Das Stadtschloss Krefeld ist ein Palast mit rechteckigem Grundriss, symmetrischen Proportionen und einer Säulenfront, der klassizistische Merkmale aus dem späten 18. Jahrhundert zeigt. Die Struktur besteht aus einem Hauptgebäude mit angegliederten Flügeln und prägt heute das Zentrum der Stadt als Verwaltungssitz.
Der Bau entstand 1791 unter der Aufsicht von Conrad von der Leyen und wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt. Der Wiederaufbau erfolgte in den 1950er Jahren und gab dem Gebäude seine heutige Form zurück.
Das Schloss war einst Wohnort der Seidenindustriellen, die Krefeld reich machten. Heute zeigt sich diese Verbindung noch in der zentralen Rolle des Gebäudes im Stadtleben.
Das Gebäude befindet sich in zentraler Lage und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen, wobei Teile davon für Besichtigungen zugänglich sind. Besucher sollten vorher überprüfen, welche Bereiche an ihrem Besuchstag für die Öffentlichkeit offen sind.
Der ursprüngliche Architekt Martin Leydel entwarf neben dem Hauptgebäude eigene Flügel für Stallungen und Reitanlagen. Diese Sonderbauten zeigen, wie wichtig Pferde und Reitkunst für die wohlhabenden Bewohner waren.
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