Wasserbauhalle, Architektonische Struktur der Nachkriegszeit in Darmstadt, Deutschland.
Die Wasserbauhalle ist ein Gebäude mit einem wellenförmigen Betondach, das sich über 70 Meter erstreckt und 25 Meter breit ist, mit äußeren Stützen, die einen offenen Innenraum ermöglichen. Nach einer Renovierung im Jahr 2014 dient es als zentrale Werkstatt mit großen Montageflächen und Büros für die Technische Universität.
Ernst Neufert und Alfred Mehmel entwarfen diese Struktur 1957 als Ersatz für die Wasserbaueinrichtung, die beim Bombenanschlag auf Darmstadt 1944 zerstört wurde. Der Neubau verkörperte den Wunsch, die beschädigte Stadt mit modernen Bauweisen wieder aufzubauen.
Das Gebäude zeigt die Bauweise der 1950er Jahre mit seiner dünnwandigen Betonschale und gelben Klinkersteinen, die für Universitätsbauten dieser Zeit typisch sind. Diese Materialwahl und Form spiegeln wider, wie man damals moderne Funktion mit neuer Ästhetik verbinden wollte.
Das Gebäude ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und liegt auf dem Campus der Technischen Universität. Die großen offenen Räume ermöglichen einfache Orientierung, obwohl Zugang zu bestimmten Bereichen eingeschränkt sein kann.
Das Gebäude enthält einen 15 Meter hohen Turm mit Wassertanks, der die ursprüngliche Funktion der Wasserbauforschung widerspiegelt. Das Turmdesign wirkt wie eine subtile Erinnerung an die Wasserbauarbeiten, die hier jahrzehntelang stattfanden.
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