Otto-Berndt-Halle, Mehrzweckgebäude in Darmstadt, u.a. Mensa der TU Darmstadt
Die Otto-Berndt-Halle ist ein großes Veranstaltungsgebäude in Darmstadt mit großzügigen Räumen und offener Grundrissgestaltung. Das Innere umfasst einen Speisesaal und Versammlungsflächen, die flexibel für verschiedene Anlässe nutzbar sind.
Das Gebäude wurde Ende des 18. Jahrhunderts um 1792 ursprünglich als Militärgebäude errichtet und diente später Soldaten und dem Theatermagazin. Nach schweren Kriegszerstörungen 1944 wurde es zwischen 1950 und 1952 nach modernem Entwurf wieder aufgebaut und erhielt seinen heutigen Namen.
Die Otto-Berndt-Halle trägt den Namen eines Mannes, der die Umgestaltung des Gebäudes in den 1920er Jahren vorantrieb und es als Ort für gemeinsame Erlebnisse prägte. Besucher können heute noch die Spuren verschiedener Nutzungen sehen: von Militärgebäude über Theatermagazin bis hin zu Universitätsraum, was die Rolle des Ortes im Leben der Stadt widerspiegelt.
Das Gelände ist am besten zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und liegt zentral in Darmstadt an der Alexanderstraße. Besucher sollten beachten, dass die verfügbaren Öffnungszeiten je nach Veranstaltungen variieren und eine Überprüfung vor dem Besuch empfehlenswert ist.
In den 1970er Jahren war die Halle Ort lebhafter politischer und kultureller Debatten, wo Künstler wie Uriah Heep und The Dubliners auftraten und leidenschaftliche Diskussionen stattfanden. Ein besonderes Ereignis im August 1974 zeigte die Intensität solcher Zusammenkünfte, als das Publikum aktiv in eine Veranstaltung eingriff.
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