Mayener Grubenfeld, Historisches Basaltbergwerk in Mayen, Deutschland
Das Mayener Grubenfeld ist ein ehemaliger Basaltabbau über ein großes Gelände mit freiliegenden Gesteinswänden und alten Maschinen aus verschiedenen Abbauperioden. Der Ort zeigt deutlich, wie sich die Landschaft durch Jahrhunderte der Gewinnung verändert hat.
Der Abbau begann mit römischen Betrieben um 55 v. Chr., die hochwertige Mühlsteine für die antike Welt herstellten. Die Tätigkeit setzt sich bis heute fort, wenn auch in deutlich kleinerer Form.
Das Gelände zeigt heute noch die Spuren der Handwerkstradition: Besucher können sehen, wie Arbeiter früher den Basalt abbauten und bearbeiteten. Die SteinZeiten-Ausstellung vermittelt einen Eindruck von der körperlichen Anstrengung dieser Arbeit.
Ein 1,2 Kilometer langer Rundweg führt Besucher durch das Gelände mit Informationstafeln zu den verschiedenen Abbauphasen und Gesteinsformationen. Der Weg ist leicht begehbar und dauert etwa eine bis eineinhalb Stunden.
Das unterirdische Tunnelsystem beherbergt Deutschlands größtes Fledermausquartier mit Zehntausenden Tieren aus ganz Mitteleuropa. Diese Fledermauspopulation nutzt die Höhlen besonders in den späten Sommermonaten intensiv.
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