Ettringer Lay, Basaltsteinbruch in Ettringen, Deutschland
Die Ettringer Lay ist ein Steinbruchrevier bei Ettringen im Landkreis Mayen-Koblenz, das zum Vulkanpark und zum nationalen Geopark Laacher See gehört. Der Abbau hat auf etwa 20 Hektar Gruben hinterlassen, darunter die „große Wand“ mit 100 Metern Länge und 20 Metern Höhe. In den Wänden stehen die Basaltsäulen des Ettringer Lavastroms des Bellerberg-Vulkans an.
Die ersten Steinbrüche entstanden um 1850 zur Gewinnung von Mühlsteinen; die Steinbrecher erreichten die Basaltwände über lange Leitern und lösten die Säulen mit reiner Muskelkraft. Die Elektrifizierung zu Beginn des 20. Jahrhunderts brachte Presslufthämmer und Grubenkräne, der Schwerpunkt verlagerte sich auf Werksteine für Bauten und Straßen. Viele kleine Unternehmen bewirtschafteten einzelne Parzellen bis in die 1970er Jahre.
Lebensgroße Stahlskulpturen in den Steinbruchöffnungen zeigen Steinbrecher und Suppenträger, die den Arbeitsalltag der früheren Bergleute darstellen. Diese Figuren erinnern an die Menschen, die hier täglich hart arbeiteten.
Der Steinbruch ist das ganze Jahr über zugänglich und kann ohne Beschränkung besucht werden. Besucher sollten mit unebenem Gelände, steilen Wegen und potenziellen Steinschlag-Gefahren rechnen.
Die „große Wand“ des Bruchs ist 100 Meter lang und 20 Meter hoch und zeugt von der Arbeit der Steinbrecher. Bis in die 1970er Jahre war das Gelände in viele Parzellen aufgeteilt, die verschiedene kleine Unternehmen bewirtschafteten. Heute bietet die Wand 798 Kletterrouten der Schwierigkeit IV bis XI, vor allem für Riss- und Verschenkletterei.
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