Deutsches Schieferbergwerk, Bergbaumuseum in Mayen, Deutschland.
Das Deutsche Schieferbergwerk ist ein Erlebnisbergwerk und Museum 16 Meter unter der Genovevaburg in Mayen. Sein 340 Meter langes Stollenlabyrinth geht auf einen Luftschutzbunker zurück, der Ende 1944 etwa 3000 Zivilisten bei Luftangriffen Schutz bot. Mit dem Aufzug fahren Besucher mit Grubenhelm und Schutzjacke ein und sehen Maschinen, alte Loren, Seilsägen, riesige Schreitbagger und schwere Presslufthämmer.
Das Bergwerk stammt aus Zeiten, als Schiefersteinbruch in der Region wirtschaftlich wichtig war. Die unterirdischen Räume dienten später im Zweiten Weltkrieg als Luftschutzbunker für tausende Bewohner.
Die Stollen dienten zuerst als Luftschutzbunker im Zweiten Weltkrieg und boten etwa 3000 Zivilisten Schutz bei den Luftangriffen vom 12. Dezember 1944 und 2. Januar 1945, als Mayen zu rund 90 Prozent zerstört wurde. Heute gehen Besucher mit Grubenhelm und Schutzjacke durch das 340 Meter lange Stollenlabyrinth, vorbei an alten Loren, Seilsägen, riesigen Schreitbaggern und schweren Presslufthämmern.
Besucher fahren mit dem Aufzug hinunter und erhalten vorher einen Grubenhelm und eine Schutzjacke. Im Stollen herrschen ganzjährig etwa 8 °C, warme Kleidung ist also auch im Sommer nötig. Die 340 Meter langen Gänge werden zu Fuß auf ebenem Boden begangen.
Besucher können eine nachgestellte Fahrt in einem Loren-Wagen machen, die den Arbeitstag der Bergarbeiter unter Tage nachempfindet. Diese Erfahrung bietet einen direkten Eindruck von den schwierigen Bedingungen und der Arbeit, die in den Stollen verrichtet wurde.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.591 Mitwirkenden weltweit.