Berlin-Schönholz, Wohngebiet in Niederschönhausen, Berlin, Deutschland.
Berlin-Schönholz ist ein Wohngebiet im Bezirk Pankow, das sich westlich von Friesenstraße und Homeyerstraße erstreckt. Das Areal umfasst Grünflächen, mehrere Friedhöfe und ein sowjetisches Kriegerdenkmal inmitten des besiedelten Gebiets.
Die Gegend entstand ab 1752, als Königin Elisabeth Christine das Land erwarb und es zunächst für Maulbeerbaumplantagen genutzt wurde. Später siedelten sich Weber aus Böhmen an und prägten das Gebiet als Wohnviertel.
Das Areal umfasst den Volkspark Schönholzer Heide, mehrere Friedhöfe wie Pankow III und V sowie eine ehemalige Schießanlage.
Die S-Bahn-Station Schönholz verbindet das Viertel durch die Linien S1, S25 und S85, ergänzt durch Buslinien 150, 327 und N52. Die wichtigsten Straßen wie Friesenstraße bieten gute Orientierungspunkte für Fußgänger und Radfahrer.
Während der Teilung Berlins erforderten die Schrebergärten entlang des Waldwegs Sonderausweise für Besucher aufgrund von Grenzbeschränkungen. Diese Regelung machte den Ort zu einem sensiblen Grenzgebiet mitten in der Stadt.
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