Falkensteiner Höhle, Höhlensystem in der Schwäbischen Alb, Deutschland
Die Falkensteinhöhle ist ein Karsthöhlensystem in den Schwäbischen Alpen, durch das der Fluss Elsach fließt. Das unterirdische Netz erstreckt sich über mehr als vier Kilometer Länge und bildet Gänge, Hallen und Spalten im Kalkgestein.
Zwischen 1770 und 1830 durchsuchten Bergleute das System nach Goldvorkommen und legten dabei erste Pläne der Gänge an. Diese Erkundungen markierten den Beginn der systematischen Erforschung des unterirdischen Netzes.
Der Name stammt vom Falkenstein, einem Felsen oberhalb des Eingangs, wo früher Uhus ihre Nester bauten. Diese großen Vögel gaben dem Ort seinen Charakter und wurden später in Erzählungen des Schriftstellers Christian David Friedrich Weinland erwähnt.
Die ersten 150 Meter (490 Fuß) sind in den Sommermonaten begehbar, allerdings braucht man Gummistiefel und zwei Taschenlampen wegen des Wassers und der Dunkelheit. Tiefere Bereiche verlangen Erfahrung und Ausrüstung für schwierige Bedingungen im Wasser.
Bei starkem Regen steigt der Wasserspiegel schnell an und der Eingang verwandelt sich in einen Wasserfall, wenn die Höhle überläuft. Dieses Naturschauspiel zeigt die Kraft des unterirdischen Flusssystems in den Kalkformationen.
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