Gustav-Jakob-Höhle, Höhle in Baden-Württemberg, Deutschland.
Die Gustav-Jakob-Höhle ist eine Karsthöhle in Baden-Württemberg, die sich über mehrere hundert Meter durch Kalksteinschichten erstreckt und verschiedene Kammern miteinander verbindet. Die unterirdischen Räume zeigen natürliche Gesteinsformationen, die über lange Zeit vom Wasser geformt wurden.
Die Höhle wurde 1936 von Gustav Fetzer und Jakob Kazmeier offiziell entdeckt und nach ihren Entdeckern benannt. Sie verläuft unter der Ruine Hofen und folgt den Klüften und Schichtfugen des Kalkgesteins des Weißen Jura. Von 1979 bis 2009 war sie als Naturdenkmal ausgewiesen, heute ist sie als Geotop geschützt und gehört zum UNESCO Geopark Schwäbische Alb.
Ihren Namen trägt die Höhle nach Gustav Fetzer und Jakob Kazmeier, die sie 1936 offiziell entdeckten. Sie verläuft unter der Ruine Hofen, und die nahen Kleine Hofener Höhle, der Talhofabri, das Talhoffelstor und der Ruine-Hofen-Schacht gehören zur selben Höhlengruppe im oberen Lenninger Tal. Vom 1. Oktober bis 31. März ist sie als Fledermaus-Winterquartier geschlossen.
Besucher sollten eine Taschenlampe mitbringen und stabile Schuhe tragen, da es in der Höhle dunkel und der Boden uneben ist. Warme Kleidung ist notwendig, da die unterirdischen Räume das ganze Jahr über kühl bleiben.
Etwa in der Höhlenmitte zweigt der zehn Meter tiefe Kollektivschacht ab, der tiefste Punkt der Höhle, an dem sich Kohlendioxid sammeln und Vergiftungsgefahr entstehen kann. Die Höhle verläuft unter der Ruine Hofen und gehört zu einer Gruppe benachbarter Höhlen: der Kleinen Hofener Höhle, dem Talhofabri, dem Talhoffelstor und dem Ruine-Hofen-Schacht.
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