Johanneskirche, Evangelische Kirche im Stadtteil Elberfeld, Wuppertal, Deutschland.
Die Johanneskirche ist ein evangelischer Kirchenbau in Wuppertals Stadtteil Elberfeld mit einem zeltartigen Holzaufbau und Wänden aus Trümmermaterial nach dem Zweiten Weltkrieg. Das Gebäude fasst etwa 450 Besucher und besitzt farbige Glasfenster mit Motiven aus dem Johannesevangelium.
Der Kirchenbau entstand zwischen 1948 und 1949 als erstes evangelisches Gotteshaus in Wuppertal nach dem Krieg und wurde durch Spenden der American Lutheran World Federation finanziert. Das Gebäude folgt einem innovativen Design, das schnell und mit begrenzten Mitteln wieder eine Gemeindestätte schaffen sollte.
Die Kirche trägt den Namen des Evangelisten Johannes und ihre Fenster zeigen Szenen aus seinem Evangelium, was den Ort zu einem Ort für Reflexion und Gebet macht. Die Gemeinde nutzt den Raum regelmäßig für Gottesdienste und Versammlungen, die das religiöse Leben im Stadtteil prägen.
Die Kirche liegt am Rand des von-der-Heydt-Parks in der Nähe von Friedenshain und ist zu Fuß erreichbar. Ein Gemeindehaus wurde 1967 hinzugefügt und bietet weitere Räume für Veranstaltungen und Treffen.
Das Gebäude ist eines von etwa 40 Notkirchen nach einem einheitlichen Entwurf des Architekten Otto Bartning, wobei vorgefertigte Holzelemente in Forchheim hergestellt wurden. Diese Serie von Kirchen entstand als schnelle Lösung für zerstörte Gemeinden im ganzen Land.
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