Rautenstrauch-Joest-Museum, Ethnographisches Museum in Altstadt-Süd, Köln, Deutschland.
Das Rautenstrauch-Joest Museum ist ein ethnografisches Museum in drei Geschossen mit Ausstellungen über menschliche Kulturen, Kunstwerke, Lebensweisen, Totenrituale und Religionen von verschiedenen Kontinenten. Die Sammlungen zeigen alltägliche Gegenstände, Kunsthandwerk und religiöse Objekte nebeneinander, um zu verdeutlichen, wie diese Aspekte des menschlichen Lebens miteinander verbunden sind.
Das Museum wurde 1901 gegründet und basiert auf einer Sammlung von etwa 3500 Objekten, die der Ethnologe Wilhelm Joest zusammentrug und seine Schwester Adele Rautenstrauch vererbte. Dieses Erbe bildete den Grundstein für eines der bedeutendsten ethnografischen Museen Europas.
Das Museum zeigt Objekte aus verschiedenen Kulturen der Welt, die zeigen, wie Menschen leben und ihre Bräuche gestalten. Ein großer Reisspeicher aus Sulawesi steht im zentralen Foyer und gibt einen unmittelbaren Eindruck von Lebensräumen aus Indonesien.
Das Museum befindet sich an der Cäcilienstrasse 29-33 und bietet kombinierte Eintrittskarten mit dem Museum Schnütgen an. Donnerstags bleibt das Haus bis 20:00 Uhr geöffnet, was mehr Zeit für längere Besuche ermöglicht.
Im Jahr 2018 gab das Museum seine Verantwortung gegenüber anderen Kulturen unter Beweis, indem es einen tätowierten Maori-Schädel nach 110 Jahren Verwahrung an Neuseeland zurückgab. Diese Entscheidung zeigte einen neuen Weg im Umgang mit ethnografischen Sammlungen.
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