HICOG-Siedlung Tannenbusch, Denkmalgeschütztes Wohnensemble in Tannenbusch, Deutschland.
Die HICOG-Siedlung Tannenbusch ist eine Wohnanlage aus dem Jahr 1951 mit fünf verschiedenen Gebäudetypen, darunter einen elfgeschossigen Hochhaus mit H-förmigem Grundriss. Die Gebäude sind asymmetrisch über das Gelände verteilt und beherbergen insgesamt 412 Wohnungen mit ein bis vier Zimmern.
Diese Wohnanlage entstand 1951 in nur acht Monaten als Unterkunft für Mitarbeiter der amerikanischen Hohen Kommission während des Wiederaufbaus Deutschlands. Sie prägt bis heute das Erscheinungsbild von Bonn und wurde 1995 unter Denkmalschutz gestellt.
Die Siedlung wurde für amerikanische Beamte erbaut und zeigt heute noch deren damalige Wohnvorstellungen in den verschiedenen Wohnungstypen. Besucher können sehen, wie die Raumaufteilung und Ausstattung das Alltagsleben einer ausländischen Gemeinschaft in Deutschland widerspiegelt.
Die Siedlung liegt in der Nähe von Bahngleisen und Sportanlagen und ist daher gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Viele ursprüngliche Ausstattungen aus den 1950er Jahren sind noch vorhanden, daher sollte man die gut erhaltenen Details während des Besuchs beachten.
Der Hochhaus-Teil der Anlage war das erste Hochhaus in Bonn und stand lange Zeit als markantes Wahrzeichen der Stadt. Es erhielt 1995 zusammen mit seinen originalen Inneneinrichtungen den Denkmalschutzstatus, was es zu einem seltenen Beispiel für amerikanische Nachkriegsarchitektur in Deutschland macht.
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