Dransdorfer Burg, Mittelalterliche Burg im Stadtteil Dransdorf, Bonn, Deutschland.
Die Dransdorfer Burg ist ein Schloss mit hauptgebäude mit Walmdach aus Ziegelsteinen und einer historischen Kapelle auf dem Gelande. Das Gebäude steht in der Nähe der Kettelerschule und der St. Antonius Kirche an der Siemensstrasse.
Das Schloss wurde um 1139 für Cuno von Travinstorp erbaut, einen Diener des Erzstifts Köln, und wurde nach Beschädigungen durch französische Truppen 1695 wiederaufgebaut. Die Rekonstruktion erfolgte 1742 unter Franz von Groote nach einem Blitzschlag.
Die Musikschule der Stadt nutzt seit 1973 das Schloss und hat es in ein Zentrum für Unterricht und Aufführungen umgewandelt. Heute dienen die Räume regelmäßig für Konzerte und Auftritte von Schülern und lokalen Musikern.
Das Schloss liegt an der Siemensstrasse in Dransdorf und ist über die U-Bahnstation Dransdorf An der Dransdorfer Burg leicht zu erreichen. Der Standort in der Nähe von Schulen und Kirchen macht es zu einem Teil des lokalen Stadtgebiets, das zu Fuss erkundbar ist.
Das Schloss wurde während des Kriegs der Pfälzischen Erbfolge 1695 von französischen Truppen zerstört, was es zu einer historischen Narbe des Konflikts macht. Diese Episode zeigt, wie Dransdorf Teil der größeren europäischen Machtkampfe war.
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