Düne Tannenbusch, Naturschutzgebiet im Stadtteil Tannenbusch, Bonn, Deutschland.
Die Tannenbusch-Dünen sind ein Naturschutzgebiet mit Sandboden und spärlicher Vegetation, das sich über sieben Hektar im Bonnischen Wohngebiet erstreckt. Das Gelände zeigt typische Merkmale von Trockenrasen mit an Dürre angepassten Pflanzen und offenen Sandflächen.
Die Dünen entstanden vor etwa 10.000 Jahren, als starke Winde Sand vom Rhein in dieses Gebiet transportierten und eine ursprünglich 600 Meter breite Struktur schufen. Diese Prozesse formten eine der wenigen erhaltenen Binnendünen in der Region, die heute unter Schutz steht.
Die Stätte ist ein Lernort für Schulen und Kindergärten, wo Besucher Kindern die lokale Natur nahebringen und Verständnis für Ökosysteme aufbauen können. Menschen nutzen diese Fläche bewusst, um sich mit den besonderen Lebensbedingungen der Sanddüne vertraut zu machen.
Besucher müssen auf markierten Wegen bleiben und Hunde anleinen, um die empfindlichen Sandbiotope zu schützen. Es ist wichtig, Hundekot zu entfernen und das Gelände in seinem natürlichen Zustand zu hinterlassen.
Das Gebiet beherbergt seltene Pflanzenarten wie Sandplatterbse und Silbergras, die auf spezialisierte Lebensräume angewiesen sind. Diese Arten sind anderswo kaum zu finden und zeigen, wie wertvoll dieser kleine Ort für die regionale Biodiversität ist.
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