Nordhavn, Handelshafen in Kopenhagen, Dänemark.
Nordhavn ist ein Hafenviertel in Kopenhagen, das sich entlang der Küste erstreckt und Container-Terminals, Fährstege, einen Sportboothafen und Lagerhäuser beherbergt. Das Gebiet verbindet alte Industriestrukturen mit modernen Wohn- und Bürogebäuden, die das Ufer neu gestalten.
Das Hafenviertel entstand in der späten 1800er Jahre als reiner Industriestandort mit Lagerhäusern und Schiffe-Verladestationen. Ein Gestaltungswettbewerb im Jahr 2008 leitete eine Umwandlung ein, die das Gebiet in einen gemischten Wohn- und Arbeitsbereich mit erhaltenen Hafenfunktionen umgestaltete.
Der Hafen trägt den Namen 'Nordhavn' wegen seiner Lage nördlich des Stadtzentrums an der Küste. Heute wird dieser Ort von Büroarbeitern, Besuchern und gelegentlichen Spaziergängern geprägt, die entlang der modernen Gebäude und offenen Plätze verkehren.
Das Viertel ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar, darunter eine S-Bahn-Station und mehrere Buslinien, die schnelle Verbindungen zum Zentrum bieten. Zu Fuß kann man das Ufer erkunden, doch sind einige Bereiche noch von Hafenoperationen geprägt und daher weniger für Spaziergänge geeignet.
Das Viertel beherbergt einen großen UN-Campus, der 2013 eröffnet wurde und mehrere internationale Organisationen unter einem Dach vereint. Diese Präsenz macht Nordhavn zu einem bedeutenden Zentrum für internationale Zusammenarbeit und bringt diplomatische Aktivitäten direkt in die Hafenzone.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.