Järvakandi Manor, Gutshof in der Gemeinde Rapla, Estland
Järvakandi Manor ist ein Herrenhaus in der Rapla-Gemeinde in Estland, das klassische architektonische Merkmale mit symmetrischer Gestaltung aufweist. Das Gelande umfasst die Ruinen des Hauptgebaudes sowie eine Kapelle und ist von weitlaufigen Flachen umgeben, die heute von Vegetation uberwachsen sind.
Der Ort wird erstmals 1485 schriftlich erwahnt, erlebte aber seine groszte Entwicklung unter der Familie von Taube ab den 1820er Jahren. Damals entstanden neue Bauwerke, die das Herrschaftssystem dieser baltischen Adelsfamilie widerspiegelten.
Die Kapelle auf dem Gelände wurde 1848 erbaut und zeigt die architektonischen Vorlieben der baltischen deutschen Adelsfamilien, die in dieser Region lebten. Man kann dort noch heute die runde Struktur und handwerkliche Details sehen, die für diese Epoche typisch waren.
Das Gelande ist uber Wanderwege zugänglich und liegt in einer offenen Landschaft, die es einfach macht, die Ruinen von verschiedenen Blickwinkeln zu erkunden. Bei einem Besuch sollte man gutes Schuhwerk tragen, da der Boden uneben sein kann und die Vegetation dicht ist.
Das Hauptgebaude war ein bekanntes Symbol der estnischen Aristokratie, bis es 1905 abbrandete und nur noch Spuren unter dichtem Bewuchs hinterlie. Diese Ruinen bieten einen stilen Blick darauf, wie sich die Machtverhältnisse in dieser Region dramatisch verandert hatten.
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