Osuna, Historische Gemeinde in Sierra Sur de Sevilla, Spanien.
Osuna ist eine Kleinstadt in der Provinz Sevilla, die sich über mehrere Ebenen erstreckt und deren oberste Schicht die Universität, das Pantheon und die Stiftskirche trägt. Die Gebäude aus goldenem Sandstein prägen das gesamte Stadtbild und heben sich gegen den andalusischen Himmel ab.
Die Römer gründeten hier 44 vor unserer Zeitrechnung eine Kolonie, die später unter maurischer Herrschaft stand. Nach der christlichen Eroberung im Jahr 1239 wurde die Stadt Sitz einer Herzogsfamilie, die zahlreiche Gebäude errichten ließ.
Der Plaza Mayor verbindet Rathaus, Casino und Kirchen mit barocken Fassaden und wird täglich von Einheimischen genutzt. Die Häuser tragen historische Wappen an ihren Türen, die auf den Adel zurückgehen, der hier einst wohnte.
Reisende erreichen die Stadt per Direktzug von Sevilla aus in etwa einer Stunde durch die andalusische Landschaft. Der Bahnhof liegt außerhalb des Zentrums, sodass ein kurzer Fußweg oder ein Taxi nötig ist.
Die alte Steinbruchzone Las Canteras verbirgt ein römisches Theater und eine Nekropole und dient heute als Veranstaltungsort für Konzerte. Die ausgehöhlten Felswände erzeugen eine besondere Akustik, die dem Ort eine ungewöhnliche Atmosphäre verleiht.
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