Colegiata de Nuestra Señora de la Asunción, Katholische Renaissancekirche in Osuna, Spanien
Die Kollegiatkirche von Osuna ist ein Gotteshaus in Renaissance-Architektur mit drei Schiffen, die durch kreuzförmige Pfeiler getrennt sind. Die Gewölbe sind mit Rippen verziert und zeigen durchgehend Renaissance-Elemente in ihrer Struktur.
Der Bau begann 1531 unter Juan Téllez Girón, dem vierten Grafen von Ureña, und ersetzte eine frühere Kirchenanlage, die nach Ferdinands III. Eroberung 1239 errichtet worden war. Die Kirche erlebte in ihrer Geschichte verschiedene Phasen, bis sie schließlich in ihre heutige Form kam.
Die Sakristei funktioniert heute als Museum und zeigt Werke von José de Ribera neben dem Herzoglichen Panteon mit Gräbern der Osuna-Adelsfamilien im Plateresque-Stil. Diese Räume offenbaren die enge Verbindung zwischen der Kirche und der lokalen Herrscherfamilie.
Der Eingang ist leicht zugänglich und die Innenräume sind klar strukturiert, so dass man die verschiedenen Bereiche einfach erkunden kann. Für die beste Sicht auf die Details wird empfohlen, während der Tageslicht-Stunden zu besuchen.
Der Hauptaltar benötigte über fünfzig Jahre bis zu seiner Fertigstellung und nahm schließlich 1627 seine heutige barocke Form mit aufwendigen Verzierungen an. Die Geduld bei dieser Arbeit zeigt die Sorgfalt, mit der dieser Altar geschaffen wurde.
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