Monestir de Santa Maria de Poblet, Zisterzienserkloster in Vimbodí i Poblet, Spanien.
Das Poblet-Kloster ist eine Zisterzienserabtei aus Stein, die sich am Fuße der Prades-Berge erstreckt und mehrere Innenhöfe in einer befestigten Anlage umfasst. Die Gebäudegruppe bewahrt die charakteristische Struktur eines mittelalterlichen Klosters mit Kreuzgang, Kirche und Mönchsquartieren.
Die Abtei wurde 1151 von französischen Zisterziensern gegründet und entwickelte sich später zu einem königlichen Pantheon für die aragonesischen Herrscher. Mit James I. begannen die Könige, das Kloster als Begräbnisstätte zu nutzen und stärkten damit seine Bedeutung.
Die Königsgräber aus Alabaster zeigen feinste Steinmetzarbeit mit Löwen zu Füßen der Könige und Hunden zu Füßen der Königinnen. Diese Grabmäler prägen den Charakter des Klosters und erzählen von der engen Verbindung zwischen Kirche und Herrschaft.
Das Kloster kann auf Wegen erkundet werden, die sich durch die befestigung hindurchziehen und Zugang zu den Hauptgebäuden bieten. Es ist hilfreich, sich Zeit für die verschiedenen Bereiche zu nehmen, besonders für die Kirche und die Gräber, die genaue Betrachtung verdienen.
Der Ort beherbergt eine lebende Gemeinschaft von Mönchen, die ihre Gebete und tägliche Arbeit nach mittelalterlichen Regeln fortsetzen. Diese aktive monastische Präsenz macht den Ort zu mehr als nur einer historischen Stätte, sondern zu einem Ort, an dem das Klosterleben weiterhin gelebt wird.
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