Castrillón, Gemeinde in Spanien
Castrillón ist ein Verwaltungsbezirk an der Nordküste Asturiens mit mehreren Dörfern und Küstengemeinden. Das Gebiet erstreckt sich vom flachen Inland bis zu einer felsigen Küstenlinie mit mehreren Stränden wie Bayas, Salinas und Arnao, während der Hauptort Piedrasblancas Geschäfte und Dienstleistungen für Besucher bietet.
Die erste schriftliche Erwähnung von Castrillón stammt aus dem Jahr 857 in einem Dokument einer benachbarten Kathedrale. Die Burg Gauzón, die im 7. Jahrhundert erbaut wurde, diente als Wachposten über die Küste, während später im 19. Jahrhundert die Arnao-Mine die erste Unterwassermine Spaniens zur Kohleförderung wurde.
Die Kultur von Castrillón ist eng mit dem Meer und der Bergbauvergangenheit verbunden. In den Dörfern wie Arnáu sieht man noch heute alte Steinbauten und einfache Häuser, die von der Arbeitervergangenheit berichten, während lokale Feste Musik, traditionelle Tänze und regionale Gerichte in den Mittelpunkt stellen.
Der einfachste Zugang ist über den nahegelegenen Flughafen Asturien oder mit dem Auto über gut ausgebaute Straßen, die das Gebiet mit Gijón, Oviedo und anderen Städten verbinden. Das Mittwochsmarkt in Piedrasblancas bietet eine gute Gelegenheit, den Alltag der Einheimischen zu erleben und regionale Produkte wie Käse und handwerkliche Waren zu entdecken.
Die Miene von Arnao war ein Pionier als erste Unterwassermine Spaniens und zog Arbeiter aus verschiedenen Regionen Spaniens und sogar aus den USA an. Heute funktioniert sie als Museum, das die schwierige Arbeit und das Leben der Bergleute bewahrt und Besuchern einen seltenen Blick auf diese ungewöhnliche Bergbaugeschichte bietet.
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