Beas de Segura, Stadt in der Provinz Jaén in Spanien
Beas de Segura ist ein Dorf in der Provinz Jaén in Südspanien mit einer fast ununterbrochenen Besiedlung seit der Steinzeit. Der Ort erstreckt sich um den Fluss Guadalimar und zeigt eine Architektur aus verschiedenen Epochen, von römischen Brücken bis zu mittelalterlichen Häusern.
Die Besiedlung begann in der Altsteinzeit, als Menschen entlang des Guadalimar lebten und jagten. Während der Römerzeit, des Mittelalters und der islamischen Periode war Ort strategisch wichtig für Handel und Verteidigung, bis er 1235 von Ferdinand III. endgültig für die Christenheit zurückerobert wurde.
Beas de Segura ist ein Ort, an den sich die Vergangenheit in den engen Gassen und alten Gebäuden zeigt. Die Besucher erleben hier, wie Traditionen lebendig bleiben, von lokalen Festen bis zur Herstellung traditioneller Lebensmittel wie Olivenöl und geräuchertem Fleisch, die noch heute nach alten Rezepten hergestellt werden.
Das Dorf ist am einfachsten zu Fuß zu erkunden, da enge Gassen und alte Gebäude eine Wanderung lohnenswert machen. Wanderwege mit Beschilderung führen in die umliegende Landschaft, einschließlich des nahen Naturparks Cazorla, Segura und Las Villas.
Der Heilige Teresa Route führt durch historische Orte, die mit Santa Teresa de Jesús verbunden sind, die 1575 ein Karmeliterkloster gründete. Auch der Dichter und Mystiker San Juan de la Cruz hielt sich in einer nahegelegenen Einsiedelei auf, was den Ort mit Spaniens spirituellem und literarischem Erbe verband.
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