Kap Finisterre, Historisches Kap in Fisterra, Spanien
Das Kap Finisterre liegt auf einer Halbinsel aus Granit, die sich in den Atlantik erstreckt und an deren höchstem Punkt ein Leuchtturm steht. Das Gelände fällt steil in Klippen ab, die bei Wind und Wellen von Gischt umhüllt werden und den Blick auf das offene Meer freigeben.
Römische Seefahrer betrachteten diesen Punkt als das westliche Ende der bekannten Welt und nannten ihn Finis Terrae. Später wurde der Leuchtturm errichtet, um Schiffe zu leiten, die entlang der galicischen Küste fuhren.
Pilger, die den Jakobsweg beenden, sammeln sich an diesem Punkt und verbrennen oft ein Kleidungsstück als Zeichen für den Abschluss ihrer Reise. Fischer aus Fisterra laufen regelmäßig entlang der Küstenwege und beobachten das Meer, um günstige Bedingungen für ihre Arbeit einzuschätzen.
Der Zugang erfolgt über eine Straße, die vom Dorf Fisterra aus zum Kap führt und wo Parkplätze vorhanden sind. Der Wind kann stark sein, daher ist es ratsam, eine Jacke mitzubringen und festes Schuhwerk zu tragen, um auf den Wegen sicher zu gehen.
Am Fuß dieses Vorgebirges zeigen Gesteinsformationen Spuren tektonischer Bewegungen, die vor Millionen von Jahren die iberische Halbinsel formten. Diese geologischen Merkmale sind an wenigen Stellen entlang der Küste so deutlich sichtbar.
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