Palau del Baró de Quadras, Modernistischer Palast im Eixample-Viertel, Barcelona, Spanien
Der Palau del Baró de Quadras ist ein Palast in einem modernistischen Stil mit zwei unterschiedlichen Fassaden: eine neo-plateske an der Avenida Diagonal und eine im Wiener Secessionsstil an der Straße Rosselló. Das Gebäude besteht aus mehreren Geschossen mit aufwendig gestalteten Eingängen und Fensterreihen, die die beiden architektonischen Sprachen verbinden.
Manuel de Quadras i Feliu beauftragte Architekt Josep Puig i Cadafalch, ein bestehendes Gebäude aus dem Jahr 1882 zwischen 1902 und 1906 in diesen Palast umzuwandeln. Diese Transformation machte das Anwesen zu einem Beispiel für die modernistische Architektur, die Barcelona zu Beginn des 20. Jahrhunderts definierte.
Das Gebäude zeigt kunstvolle Elemente, die von Eusebi Arnau stammen, zusammen mit Verzierungen von den Handwerkern Alfons Juyol und Manuel Ballarín. Diese Details entstanden in einer Zeit, als Barcelona modernistische Künstler anzog, die ihre Fähigkeiten in Stein und Ornament zeigten.
Das Gebäude beherbergt seit 2013 das Institut Ramon Llull, eine Organisation, die katalanische Kultur international fördert. Besucher können die Räumlichkeiten erkunden und das Gelände an der Avenida Diagonal 373 mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht erreichen.
Die Haupttreppe verfügt über ein Steingeländer und ein außergewöhnliches Mosaik aus kleinen Fliesen in Grau- und Weißtönen, das meisterhafte Handwerkskunst zeigt. Dieses subtile Merkmal, das oft übersehen wird, offenbart die Aufmerksamkeit zum Detail, die in jedem Bereich des Palastes vorhanden ist.
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