Gavarres, Berg in Spanien
Die Gavarres sind ein Kalksteinmassiv in der Provinz Girona mit abgerundeten Hügeln und Tälern. Das Terrain wird von Eichenwäldern und Korkeichenheiden geprägt und durchzogen von zahlreichen Wanderwegen, die sich durch die Berge ziehen.
Die Gavarres wurden vor Tausenden von Jahren von Menschen besucht, wie archäologische Funde in den Höhlen zeigen. Im Laufe der Geschichte wurden Steine für Bauarbeiten entnommen und das Land für Viehwirtschaft genutzt.
Die Gavarres waren jahrhundertelang Heimat für Hirten, die hier Schafe und Ziegen weideten. Heute können Besucher noch alte Steinmauern und kleine Heiligtümer entdecken, die von dieser langen Besiedlung erzählen.
Die Gavarres sind leicht von nahegelegenen Dörfern erreichbar und haben markierte Wanderwege durch das gesamte Gebiet. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und ausreichend Wasser mitnehmen, da das Gelände hügelig und sonnenexponiert ist.
Der berühmte Schriftsteller Josep Pla beschrieb die Gavarres einmal als Elefanten ähnlich wirkend wegen ihrer abgerundeten Form und Größe. Diese poetische Beschreibung zeigt, wie Schriftsteller die sanften Konturen des Massivs wahrgenommen haben.
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