Convento de Santa María de Gracia, Religiöses Kloster und Süßwarenwerkstatt in Jerez de la Frontera, Spanien
Das Konvent Santa María de Gracia ist ein Kloster, das sowohl als religiöse Gemeinschaft als auch als Werkstatt für Süßwarenherstellung dient. Die Nonnen stellen hier traditionelle Konfektionen her, die sie an Besucher abgeben.
Das Kloster wurde 1526 gegründet und brauchte fast zwei Jahrhunderte, bis seine Gebäude 1773 endlich fertiggestellt waren. Diese lange Bauphase zeigt, wie bedeutsam das Projekt für die Stadt war.
Die Augustinerermitinnen bewahren durch ihr tägliches Gebetsleben und die Herstellung regionaler Süßwaren eine lebendige Tradition. Die Schwestern verkaufen ihre Kreationen über ein Drehfenster, das Besuchern einen Einblick in ihre klösterliche Praxis bietet.
Das Kloster verkauft seine Süßwaren über ein Drehfenster, wo Besucher direkt bei den Nonnen kaufen können. Es ist sinnvoll, tagsüber zu gehen, um zu sehen, wer gerade arbeitet und verfügbar ist.
In einem weniger bekannten Ereignis von 1784 verliessen vierzehn Nonnen das Kloster und suchten Zuflucht in einem anderen Konvent. Dieses seltene Ereignis wirft ein Licht auf das tägliche Leben hinter den Mauern.
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