Amalfiküste, Mittelmeerküste in der Provinz Salerno, Italien
Die Amalfiküste ist ein Küstenabschnitt in Kampanien, der sich entlang steiler Klippen zwischen Positano und Vietri sul Mare erstreckt und mehrere kleine Ortschaften umfasst. Die Orte kleben an den Felsen, verbunden durch enge Straßen, die sich in Serpentinen über dem tiefblauen Wasser winden.
Die Küste war im Mittelalter Teil der mächtigen Seerepublik Amalfi, die mit Byzanz und dem Orient Handel trieb. Nach dem Niedergang im 12. Jahrhundert lebten die Bewohner jahrhundertelang vom Fischfang und Terrassenanbau, bis der Tourismus im 20. Jahrhundert begann.
Hier wächst die Sfusato-Zitrone, aus der die Einheimischen ihren berühmten Limoncello herstellen und in kleinen Keramikwerkstätten zum Verkauf anbieten. Die Keramikkunst zeigt sich überall an Hauswänden, Stufen und in den engen Gassen, wo Handwerker seit Generationen bunte Fliesen bemalen.
Die Küstenstraße ist eng und kurvenreich, daher sollte man früh morgens oder außerhalb der Hochsaison fahren, um Staus zu vermeiden. In den steilen Orten gibt es viele Treppen, deshalb sind bequeme Schuhe unerlässlich und einige Bereiche sind für Rollstuhlfahrer schwer zugänglich.
Die terrassierten Zitronengärten hängen direkt über dem Meer und werden mit einem komplexen System aus Holzgerüsten gestützt, das von Generation zu Generation weitergegeben wird. Einige der steilsten Gärten erreicht man nur über schmale Fußwege oder per Boot, weil keine Straße hinführt.
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