Castel d'Alfiolo, Burg in Italien
Castel d'Alfiolo ist ein steinernes Schloss bei Gubbio, das auf einem Hügel liegt und durch stabile Mauern und einfache Formen geprägt ist. Im Inneren gibt es mehrere Innenhöfe, unterirdische Keller, eine kleine Kirche und Türme, die das Gelände komplett einschließen.
Das Schloss wurde um das Jahr 1000 von den Grafen von Alfiolo gebaut, die dem Kaiser Otto II folgten und es entlang der Straße nach Gualdo Tadino errichteten. Im 12. Jahrhundert wurde es in ein Benediktinerkloster umgewandelt, später von Bischöfen von Gubbio bewohnt und ab 1539 in seine heutige Renaissance-Form gebracht.
Das Schloss war im Mittelalter ein wichtiges Benediktinerkloster mit einer eigenen Kirche und Werkstätten. Die Mönche drainten die Sümpfe ringsum und prägten das Gebiet, das heute noch Padule genannt wird und vom Wasser zeugt, das sie einst bezwangen.
Das Gelände umgibt sich selbst mit dicken Steinmauern und Türmen, daher ist es am besten, von außen um die Strukturen herumzugehen, um die Architektur zu sehen. Die Gegend ist flach und offen, mit kleineren Bauernhäusern in der Nähe und einem See, der das Erlebnis bereichert.
Im Jahr 1537 wurde ein Brunnen von einem jüdischen Handwerker namens Benedictus Solomonis im Innenhof gebaut, dessen Name und Datum noch heute in einer Inschrift eingraviert sind. Dieses Detail zeigt, wie verschiedene Gemeinschaften über Jahrhunderte hinweg zur Geschichte des Ortes beitrugen.
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