Ikuvium, Archäologische Stätte in Gubbio, Italien.
Ikuvium ist die archäologische Stätte einer antiken umbrischen Stadt, die dem heutigen Gubbio entspricht. Die Reste außerhalb der Mauern umfassen ein Theater, einen 9 Meter hohen Rundbau, vielleicht ein Mausoleum oder Tempel, und drei Münzserien. Der Bach Camignano teilte die Stadt in Certense, das Viertel der Adligen, und Colonia, das Viertel der Handwerker und Bauern Richtung Berg.
Ikuvium war ein umbrischer Stadtstaat, der in den Kämpfen zwischen Rom und den Samniten, Etruskern und Senonen neutral blieb und nicht an der Schlacht von Sentinum 295 v. Chr. teilnahm. Diese Neutralität führte zur friedlichen Unterwerfung unter Rom, und 82 v. Chr. wurde es römisches Municipium. Der Bach Camignano teilte die Stadt in Certense, den Adelssitz, und Colonia, das Handwerker- und Bauernviertel am Berg.
Die sieben Bronzetafeln der Eugubinischen Tafeln wurden 1444 gefunden und werden im Museum des Palazzo dei Consoli in Gubbio aufbewahrt. Ihr Text ist in umbrischer Sprache verfasst, teils in etruskischer, teils in lateinischer Schrift.
Die archäologische Stätte liegt in Gubbio, dem antiken Ikuvium, mit einem Theater außerhalb der Mauern und einem runden Bauwerk von 9 Metern Höhe. Der Bach Camignano teilte die Siedlung einst in das Adelsviertel Certense und das von Handwerkern und Bauern bewohnte Viertel Colonia am Berg. Die Eugubinischen Tafeln und drei Münzserien werden im Museum des Palazzo dei Consoli in Gubbio aufbewahrt.
Der runde Bau von Ikuvium, 9 Meter hoch und außerhalb der antiken Mauern gelegen, war vielleicht ein Mausoleum oder ein Tempel; seine Funktion ist bis heute umstritten. Die Eugubinischen Tafeln, sieben 1444 gefundene Bronzetafeln, werden im Museum des Palazzo dei Consoli in Gubbio zusammen mit drei Münzserien aufbewahrt.
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