Castello Ducale, Mittelalterliche Burg in Crecchio, Italien.
Das Castello ducale di Crecchio ist eine mittelalterliche Burg im kleinen Ort Crecchio in der Region Abruzzen, die auf einem Hügel mit Blick auf das umliegende Land thront. Sie hat einen quadratischen Grundriss mit vier Ecktürmen aus Stein, und der Zugang erfolgt über eine Brücke, die den ehemaligen Graben überspannt.
Die ursprüngliche Festung wurde im 8. Jahrhundert von den Lombarden errichtet und gelangte später unter normannische Herrschaft. Im Laufe der Zeit übernahm die Familie Aragona das Anwesen und nahm umfangreiche Umbauten vor, die dem Bauwerk seine heutige Form gaben.
Das Schloss beherbergt heute ein Museum mit byzantinischen Funden aus der Region Abruzzen, das Besucher kostenlos besichtigen können. Die Ausstellungsräume zeigen Keramik, Skulpturen und Alltagsgegenstände, die in der näheren Umgebung ausgegraben wurden.
Das Schloss liegt im Zentrum von Crecchio und ist zu Fuß gut erreichbar, da der Ort selbst sehr klein ist. Da die Böden in manchen Bereichen uneben und die Durchgänge eng sein können, empfiehlt es sich, vorab zu prüfen, ob das Gebäude für eingeschränkt mobile Personen zugänglich ist.
Während des Zweiten Weltkriegs floh König Vittorio Emanuele III. nach dem Waffenstillstand von 1943 nach Crecchio und verbrachte in diesem Schloss mehrere Tage. Noch heute ist das Zimmer, in dem er schlief, mit seinen originalen Möbeln erhalten und für Besucher zugänglich.
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