Museo della battaglia di Ortona, Historisches Museum in Ortona, Italien.
Das Museum in Ortona widmet sich der Schlacht von Dezember 1943 zwischen kanadischen und deutschen Truppen und zeigt Militärartefakte, Fotografien und Uniformen. Die Sammlung dokumentiert die Kämpfe und ihre Auswirkungen auf die Stadt während des Zweiten Weltkriegs.
Das Museum wurde 2002 im ehemaligen Kloster Sant'Anna am Corso Garibaldi eingerichtet, in der im Krieg schwer beschädigten Kirche Santa Caterina d'Alessandria. Die Sammlung stammt von damals noch lebenden Zeugen aus Ortona, von Kriegsmaterial aus der Umgebung und von der Familie Berardi, deren Landhaus am 11. Dezember 1943 von den Amerikanern beschlagnahmt wurde. Eine Renovierung 2018-19 ergänzte mehrsprachige Wandtafeln zur Schlacht vom 20. bis 28. Dezember 1943.
Die Ausstellung zeigt persönliche Gegenstände und Erinnerungsstücke von Soldaten und Zivilisten, die während der Schlacht miterleben mussten. Diese Objekte geben Einblick in das Leben der Menschen, die von dem Konflikt unmittelbar betroffen waren.
Das Museum befindet sich im ehemaligen Konvent Sant'Anna am Corso Garibaldi im historischen Zentrum von Ortona, Provinz Chieti. Die drei Abteilungen folgen aufeinander: Bevölkerung, die beiden gegnerischen Armeen, dann die Räume der Militärplanung; für die 2018-19 angebrachten mehrsprachigen Tafeln sollte man Zeit einplanen.
Eine besondere Sammlung dokumentiert die Taktik des Mauerdurchbruchs, bei der kanadische Soldaten Öffnungen in Hauswände schlugen, um sich durch Gebäude zu bewegen. Diese ungewöhnliche Kampftechnik ermöglichte es den Truppen, Straßenkämpfe zu vermeiden und die Stadt anders zu erobern.
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