Archäologisches Nationalmuseum der Abruzzen, Archäologisches Museum in Chieti, Italien
Das Nationalarchäologische Museum der Abruzzen ist ein Archäologiemuseum im Jugendstil in Chieti, Italien, das Funde aus der gesamten Region Abruzzen beherbergt. Die Exponate reichen von der Vorgeschichte bis in die spätrömische Zeit und umfassen Skulpturen, Münzen und Alltagsgegenstände, die auf zwei Etagen ausgestellt sind.
Die Villa wurde um 1830 vom neapolitanischen Architekten Enrico Riccio als Privatresidenz entworfen und 1959 zum Museum umgewandelt. Seitdem beherbergt sie archäologische Funde aus der gesamten Region, die zuvor an verschiedenen Orten aufbewahrt wurden.
Die Sammlung zeigt Alltagsgegenstände, Schmuck und rituelle Objekte der alten Völker, die einst die Abruzzen bewohnten. Wer durch die Räume geht, kann erkennen, wie diese Gemeinschaften lebten, handelten und ihre Toten ehrten.
Das Museum liegt in einem ruhigen Wohnviertel von Chieti und ist gut zu Fuß vom Stadtzentrum aus erreichbar. Die zwei Ausstellungsebenen sind klar gegliedert, sodass man die Sammlung ohne Orientierungsprobleme von Anfang bis Ende durchgehen kann.
Der Krieger von Capestrano, eine der bekanntesten Statuen des Museums, wurde schon als diplomatisches Geschenk an hochrangige internationale Persönlichkeiten überreicht. Die Figur stammt aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. und trägt eine Inschrift in einer Sprache, die noch nicht vollständig entziffert wurde.
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