Rocca Patanua, Berggipfel im Piemont, Italien
Rocca Patanua ist ein Berggipfel in den Alpen mit einer Höhe von etwa 2.400 Metern und markanten Felswänden an der Ostseite. Die östlichen Hänge zeigen das ganze Jahr hindurch wenig Schnee und wirken oft trocken und felsig.
Der Berg war Schauplatz einer Tragödie im Jahr 1923, als drei Bergsteiger an seinen Hängen ums Leben kamen. Ihr Andenken wird durch drei Türme bewahrt, die später in der Nähe von Bardonecchia errichtet wurden.
Der Name stammt aus dem Piemontesischen Dialekt und bezieht sich auf das charakteristische kahle Aussehen der Ostseite des Berges. Diese nackte Felsfläche prägt das Landschaftsbild und macht den Berg aus der Ferne sofort erkennbar.
Zum Erreichen des Gipfels folgt man markierten Wegen, die von der Kapelle Prarotto aus starten und durch das Alpental Alpe Formica führen. Die Route bietet Orientierungspunkte entlang des Grats zwischen Pissaglio und Gravio.
Der Berg beherbergt einen offiziellen geodätischen Vermessungspunkt, der vom Italienischen Militärgeografischen Institut eingerichtet wurde. Dieser trigonometrische Punkt dient der präzisen Kartierung und ist Teil eines größeren Vermessungsnetzes.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.