Union of Italian Provinces, Nationale Vereinigung in Rom, Italien
Der Verband der italienischen Provinzen ist ein nationaler Zusammenschluss, der italienische Provinzen mit Ausnahme von Trient, Bozen und Aosta vertritt und koordiniert. Er verfügt über regionale Büros im ganzen Land und fungiert als zentrale Anlaufstelle für die Zusammenarbeit zwischen lokalen und nationalen Behörden.
Der Verband wurde 1908 mit 57 Mitgliedprovinzen gegründet und erhielt offizielle Anerkennung von Ministerpräsident Giovanni Giolitti. Die Organisation setzte ihre Arbeit während des Faschismus fort und besteht bis heute.
Die Organisation nimmt an europäischen Debatten teil und vertritt italienische Provinzinteressen auf kontinentaler Ebene. Sie arbeitet dabei mit anderen lokalen Verwaltungen zusammen, um gemeinsame Positionen zu entwickeln.
Das Büro in Rom kann besichtigt werden, obwohl es sich um eine administrative Institution handelt, die primär mit Vertretern und Beamten arbeitet. Besucher sollten wissen, dass die Zugänglichkeit für Touristen begrenzt ist und früher Kontakt empfohlen wird.
Die Organisation wirkt an wichtigen Diskussionen über die Autonomie zwischen Staat und Kommunen mit und trägt zu Entscheidungen bei, die die Verwaltung von Provinzen landesweit beeinflussen. Diese Mitsprache bei nationalen Reformdebatten ist oft wenig bekannt, obwohl sie täglich auf die Governance in Italien einwirkt.
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