Sant’Ignazio di Loyola church, Moderne Kirche im Quartiere Feltre, Mailand, Italien
Sant'Ignazio di Loyola ist ein Kirchengebäude in Quartiere Feltre im Norden Mailands, das Merkmale der Neues Bauen-Bewegung aufweist. Das Gebäude besticht durch freiliegende Backsteinwände, saubere Linien und eine rationale Gestaltung, die Funktionalität vor visuellen Verzierungen bevorzugt.
Der Kirchenbau wurde 1963 von Architekt Mario Bacciocchi errichtet als Teil eines umfangreichen Projekts nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil. Es entstand in einer Zeit, als die katholische Kirche ihre Ansätze zur sakralen Raumgestaltung grundlegend überarbeitete.
Das Gebäude verkörpert einen Wandel in der Nachkriegs-Sakralarchitektur Italiens, wegweisend hin zu räumen, die zweckmäßig und ohne Überfluss gestaltet sind. Die Rauchziegel und geraden Linien zeigen, wie Gläubige einfache, sachlich orientierte Orte zum Beten fanden.
Das Gebäude liegt zentral im Quartiere Feltre und ist leicht erreichbar, mit regelmäßigen Gottesdiensten für die lokale Bevölkerung. Besucher sollten sich bewusst sein, dass es ein aktiver Gottesort ist, daher gelten die üblichen Regeln für Respekt und Stille.
Die ursprüngliche Planung sah einen Glockenturm an der linken Seite der Fassade vor, der jedoch nie gebaut wurde. Dies führte zu dem symmetrischen Erscheinungsbild, das das Gebäude heute charakterisiert.
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