Elba, Mittelmeerinsel in der Toskana, Italien
Elba ist die größte Insel des Toskanischen Archipels mit einer Fläche von etwa 224 Quadratkilometern und einem höchsten Berg namens Monte Capanne. Die Insel hat ein zerklüftetes Gelände mit Häfen an mehreren Küstenpunkten und Siedlungen im Landesinneren.
Die Insel war in der Antike von den Griechen und Römern wegen ihrer Eisenvorkommen geschätzt und wurde später ein Ziel von Piraten im Mittelalter. Die neuzeitliche Geschichte wurde geprägt durch die kurze Verbannung von Napoleon, der dort 1814 und 1815 Reformen einführte.
Der Ort trägt seinen Namen vom antiken Wort für die Insel und wird von Fischern und ihren Nachkommen geprägt, die sich hier seit Jahrhunderten niederlassen. Lokale Bäckereien backen noch heute Pane all'Olio, ein einfaches Brot mit Olivenöl, das typisch für die Region ist.
Die Insel ist mit regelmäßigen Fähren erreichbar, die vom italienischen Festland fahren und an verschiedenen Häfen anlegen. Mit einem Mietfahrzeug oder zu Fuß lassen sich die Dörfer und Strände leicht erkunden, wobei die beste Zeit der Besuch außerhalb der Hochsaison ist.
Ein versunkenes Handelsschiff aus dem Jahr 1972 liegt vor der Küste und zieht Taucher an, die seine Überreste erforschen möchten. Das Wrack ist eine begegnete Erinnerung an die Seefahrtsgeschichte und das wilde Meer dieser Region.
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