Echizen-Fuchū Castle, Japanische Burg in Echizen, Japan
Echizen-Fuchū Castle ist eine ehemalige japanische Burg in der Stadt Echizen, die den Hino-Fluss als natürliche Verteidigungslinie nutzte und von Erdwällen umgeben war. Das Gelände befindet sich im heutigen Stadtzentrum, zwischen dem JR Bahnhof Takefu und dem Rathaus von Echizen.
Im Jahr 1575 übergab Oda Nobunaga das Gelände an Maeda Toshiie, der ein früheres Verwaltungsgebäude in eine bedeutende Festung umwandelte. Im Laufe der Zeit wechselte die Anlage mehrmals den Besitzer und wurde schließlich vom Honda-Clan übernommen, der sie bis zum Ende der Edo-Zeit kontrollierte.
Das Burgtor wurde in der Meiji-Zeit abgebaut und dient heute als Eingang zum Shōgakuji-Tempel, wo Besucher es noch in seiner ursprünglichen Form sehen können. Dieses Beispiel zeigt, wie historische Bauten in Japan oft einem neuen Zweck zugeführt wurden, anstatt abgerissen zu werden.
Steinsäulen sind auf dem gesamten Gelände verteilt und helfen Besuchern dabei, die wichtigsten Punkte des ehemaligen Schlosses zu finden. Das Gelände liegt mitten in der Stadt und ist zu Fuß gut erreichbar, besonders von der JR-Station Takefu aus.
Obwohl das Edikt 'ein Schloss pro Provinz' solche Anlagen normalerweise zur Schleifung verurteilte, erhielt der Honda-Clan eine Sondergenehmigung, weil er als ranghöchste Vasallen eingestuft worden war. Diese Ausnahme machte die Anlage zu einer der wenigen Burgen, die trotz dieses strengen Gesetzes bestehen bleiben durften.
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