Ōsaka no Seki, Historischer Kontrollpunkt im Bezirk Shiga, Japan.
Ōsaka no Seki war eine Kontrollstelle zwischen den Provinzen Yamashiro und Ōmi, die den Handel und die Bewegung auf den Straßen Tōkaidō und Tōsandō überwachte. Die Station lag strategisch an einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt des mittelalterlichen Japan.
Die Anlage wurde 646 gegründet und später 857 wiedererrichtet als Teil des Sangen-Systems mit Fuwa no Seki und Suzuka no Seki. Sie gehörte zu einem Netzwerk von Barrieren, die das Land gegen den Osten abgrenzten.
Diesen Ort erwähnen klassische japanische Literaturwerke wie die Hyakunin Isshu und das Makura no Soshi in Gedichten von Semimaru und Sei Shonagon. Die Poesie spiegelt die kulturelle Bedeutung des Ortes als Grenzpunkt wider, der Reisende auf ihrer Passage symbolisch veränderte.
Besucher finden ein Gedenkdenkmal neben der Kontrollstelle Osakayama in der Nähe des Tempels Choan-ji in Otani-cho, Otsu. Das Gelände ist leicht zugänglich und zeigt Informationen zur historischen Stätte.
Während der Kamakura-Zeit verwaltete der Tempel Enjo-ji die Kontrolstelle und betrieb ein Mautsystem für Reisende. Dies machte den Ort zu einer religiösen und kommerziellen Einrichtung zugleich.
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