Gesshin-ji, Buddhistischer Tempel in Ōtsu, Japan.
Gesshin-ji ist ein buddhistischer Tempel in Otsu, der Hauptstadt der Präfektur Shiga, gelegen am südlichen Ufer des Biwa-Sees. Das Gelände besteht aus traditionellen Holzgebäuden, die von einem japanischen Garten mit Steinpfaden und sorgfältig platzierten Steinelementen umgeben sind.
Das Anwesen wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Wohnsitz und Atelier des Malers Kansetsu Hashimoto erbaut. Nach seinem Tod wurde es in einen buddhistischen Tempel umgewandelt, der seinen Namen und sein Erbe bewahrt.
Der Tempel ist eng mit der Kunstwelt verbunden, da er die persönlichen Räume eines berühmten Malers bewahrt. Die Besucher können nachvollziehen, wie kreatives Schaffen und spirituelle Praxis an diesem Ort miteinander verflochten waren.
Ein Besuch ist nur nach vorheriger Reservierung möglich, also sollte man frühzeitig planen. Der Tempel liegt nur wenige Gehminuten vom Bahnhof entfernt und ist gut zu Fuß erreichbar.
Auf dem Gelände befindet sich ein altes Brunneneinfassungsstein, der einst Reisende auf einer der wichtigsten historischen Straßenrouten Japans mit Wasser versorgte. Dieses kleine Überbleibsel verbindet die Geschichte des Ortes mit der Geschichte des Reisens in dieser Region.
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