Gesshin-ji, Buddhistischer Tempel in Ōtsu, Japan.
Gesshin-ji ist ein Tempel in Otsu mit einem traditionellen japanischen Garten, wo Steinwege zwischen Holzstrukturen und sorgfältig arrangierten Steinelementen hindurchführen. Das Gelände ist überschaubar und laden die verschiedenen Ecken zum ruhigen Umhergehen ein.
Der Tempel hat seinen Ursprung als Wohnhaus des renommierten Malers Kansetsu Hashimoto, der das Gebäude während der Taisho- und Showa-Zeit bewohnte. Die Umwandlung in einen Tempel spiegelt eine Verschiebung wider, wie dieser künstlerische Raum später eine religiöse Bedeutung erhielt.
Der Tempel ist eng mit der Kunstwelt verbunden, da er die persönlichen Räume eines berühmten Malers bewahrt. Die Besucher können nachvollziehen, wie kreatives Schaffen und spirituelle Praxis an diesem Ort miteinander verflochten waren.
Besucher müssen vor dem Betreten eine Reservierung vornehmen, was eine gute Planung voraussetzt. Das Gelande liegt nur wenige Minuten Gehweg von der Bahnstation entfernt, was es relativ leicht zugänglich macht.
Das Gelande bewahrt einen alten Brunnenrand, der einst Reisenden Wasser lieferte, die auf einer der wichtigsten historischen Reiserouten reisten. Dieses kleine Relikt verbindet die spirituelle Praxis des Ortes mit der praktischen Geschichte des Verkehrs und des menschlichen Handelns.
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