Italian House, Museum in einer Villa aus dem frühen 20. Jahrhundert in Kitano-cho, Japan
Das Italian House ist eine Residenz aus dem frühen 20. Jahrhundert in Kitano-chō, die als Museum für dekorative Künste eingerichtet wurde und europäische Einrichtungsgegenstände in westlicher Architektur zeigt. Das Haus verteilt sich über mehrere Ausstellungsräume mit Originalzinsfiguren und Haushaltsgegenstände, die den Wohnstil einer wohlhabenden Familie dieser Epoche bewahren.
Das Gebäude wurde 1915 während einer Zeit errichtet, als Japan seine internationalen Handelskontakte ausbaute und westliche Architektur für wohlhabende Familien attraktiv wurde. Nach sorgfältiger Restaurierung öffnete es 1991 als Platon-Museum für dekorative Künste seine Türen für die Öffentlichkeit.
Das Haus zeigt, wie wohlhabende Japaner während der Meiji-Zeit europäische Designelemente in ihr Zuhause integrierten und dabei eigene Geschmackspräferenzen offenbarten. Die ausgestellten Gegenstände erzählen von einer Zeit, in der westliche Möbel und Dekoration in Japan als Symbol für Modernität und internationalen Status galten.
Die Räume sind leicht zu durchqueren und bieten sich für einen entspannten Spaziergang durch die verschiedenen Ausstellungsbereiche an. Es gibt ein Außencafé im Gelände, wo Besucher sich zwischen den Zimmern ausruhen oder etwas essen können.
Jedes Zimmer im Haus wurde mit einem bestimmten Thema eingerichtet und bewahrt die Originalausstattung, die zeigt, wie europäische Wohnräume dieser Zeit tatsächlich gestaltet waren. Dieses Raumkonzept ermöglicht es Besuchern, sich in die Wohnweise einer wohlhabenden Familie von damals hineinzuversetzen.
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